Was ein mittelständisches Unternehmen über Microsoft lehrt – IT-Optimierung ist keine Einmalentscheidung mehr

Wie lassen sich moderne Zusammenarbeit, Datensicherheit und kalkulierbare IT-Kosten miteinander verbinden? Das Beispiel der Konstruktionsgruppe Bauen zeigt, warum eine passgenaue Hybridstrategie wirtschaftlicher sein kann als der vollständige Wechsel in die Cloud. Entscheidend ist, Microsoft-Lizenzen und IT-Modelle kontinuierlich zu prüfen und an neue Anforderungen anzupassen.

 

  • Hybrid statt Voll-Cloud: Die KB zeigt, dass eine gezielte Kombination aus Microsoft 365 und lokalen Systemen wirtschaftlicher sein kann als eine vollständige Cloud-Migration – insbesondere bei großen Datenvolumina.

  • Lizenzierung als Dauerprozess: Microsoft-Lizenzen sind keine Einmalentscheidung mehr. Kontinuierliche Anpassungen an neue Modelle, Preise und Dienste sind zwingend notwendig.

  • Kosten- und Datenhoheit sichern: Durch gebrauchte Volumenlizenzen und lokale Datenhaltung bleiben Kosten kalkulierbar und sensible Daten unter eigener Kontrolle.

  • Technische Evolution aktiv steuern: Neue Dienste wie Copilot werden nicht pauschal eingeführt, sondern in Workshops bewertet, pilotiert und anhand realer Nutzung optimiert.

  • Neutraler Vergleich schafft Klarheit: Die langjährige Zusammenarbeit mit VENDOSOFT ermöglicht es, Cloud-, Hybrid- und On-Premises-Szenarien objektiv zu bewerten und belastbar durchzukalkulieren.

 

Viele Unternehmen verlagern ihre Daten Schritt für Schritt in die Cloud. Die KB (Konstruktionsgruppe Bauen) hat bewusst einen anderen Weg gewählt. Statt eines vollständigen Online-Betriebs läuft hier eine hybride Infrastruktur, die Microsoft 365 so mit lokalen Systemen verbindet, dass sie sich wirtschaftlich rechnet. Das Ergebnis: optimale Zusammenarbeit, hohe Datensicherheit und kalkulierbare IT-Kosten.

Ein kontinuierlicher Optimierungsprozess.

Die eigentliche Geschichte dieser IT-Strategie beginnt 2016. Seitdem begleitet VENDOSOFT die KB bei ihren Microsoft-Entscheidungen. Dass die Zusammenarbeit 2026 ihr zehnjähriges Jubiläum feiert, zeigt: Lizenzierung ist keine Einmalentscheidung. Neue Modelle und Preise, immer neue Cloud-Dienste und KI-Angebote verändern die Rahmenbedingungen laufend. Software-Lizenzen müssen deshalb regelmäßig überprüft und weiterentwickelt werden. »Früher war die Entscheidung getroffen und galt fünf Jahre«, sagt Fabian Gerum von -VENDOSOFT. »Heute ist die Microsoft-Lizenzierung ein kontinuierlicher Optimierungsprozess.«

 

Wachstum verändert die Anforderungen.

Mit inzwischen mehr als 240 Mitarbeitenden an neun Standorten bearbeitet die KB komplexe Infrastruktur- und Hochbauprojekte. Dabei entstehen gewaltige Datenmengen: Laserscans, CAD-Modelle, Prüf-statiken und Projektarchive umfassen weit über 50 Terabyte. Gleichzeitig arbeiten Teams standortübergreifend zusammen, greifen mobil auf Projekte zu und nutzen Microsoft Teams, SharePoint und Exchange für die tägliche Zusammenarbeit. Die naheliegende Konsequenz wäre gewesen, sämtliche Daten in die Cloud zu verlagern. Nach einer detaillierten Analyse fiel die Entscheidung jedoch anders aus. 

»Eine vollständige Cloud-Lösung für unsere Infrastruktur wäre bei unseren Datenvolumina utopisch teuer gewesen«, erklärt IT-Leiter Pascal König. Statt pauschaler Empfehlungen stellte ihm Fabian Gerum unterschiedliche Szenarien gegenüber und berechnete konkrete Nutzungskosten. Mit dem Ergebnis, dass Kommunikations- und Kollaborationsdienste nun über Microsoft 365 Business Premium laufen, während besonders datenintensive Anwendungen und SQL-Datenbanken im eigenen Rechenzentrum betrieben werden. Zum Einsatz kommen dabei gebrauchte Microsoft-Volumenlizenzen. Damit bleiben sowohl Kosten als auch Datenhoheit unter Kontrolle. Gleichzeitig werden Cloud-Daten regelmäßig gesichert und lokale Systeme für eine hohe Ausfallsicherheit zusätzlich gespiegelt. 

 

IT-Strategie endet nicht mit der Einführung.

Bemerkenswert an diesem Projekt ist weniger die Hybridarchitektur selbst als ihre kontinuierliche Weiterentwicklung. Denn die Microsoft-Welt verändert sich in immer kürzeren Zyklen. Lizenzänderungen, Preisanpassungen oder zusätzliche Dienste wie Copilot werfen regelmäßig neue Fragen auf: Welche Funktionen schaffen tatsächlich Mehrwert? Wer benötigt welche Lizenz? Welche Investitionen rechnen sich langfristig – und welche nicht?

Auch die KB geht diese Fragen nicht einmalig, sondern fortlaufend an. So wurde Copilot zunächst in einem von -VENDOSOFT initiierten Workshop bewertet und anschließend gezielt für ausgewählte Mitarbeitende eingeführt. Die Zahl der Lizenzen bleibt vorerst begrenzt, die tatsächliche Nutzung wird regelmäßig überprüft. 

Neutral vergleichen statt pauschal entscheiden.

Für Unternehmen wie die Ingenieursgruppe KB besteht die Herausforderung bei der Microsoft-Lizenzierung längst nicht mehr in der Entscheidung »entweder Cloud oder On-Premises«. Vielmehr müssen IT-Strategien kontinuierlich an neue technische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen angepasst werden. Pascal König sieht auch darin den Wert der langjährigen Zusammenarbeit mit Fabian Gerum: -»VENDOSOFT hilft uns, Cloud- und Hybridmodelle neutral zu vergleichen und sauber durchzukalkulieren – seit inzwischen über zehn Jahren.«

 

Unternehmen, die ihre Microsoft-Kosten optimieren oder ihre zukünftige Lizenzstrategie auf den Prüfstand stellen möchten, unterstützt VENDOSOFT mit einer herstellerneutralen Beratung. Gemeinsam werden bestehende Lizenz­modelle, Cloud-, Hybrid- und On-Premises-Szenarien sowie mögliche Einspar­potenziale analysiert – unverbindlich und kostenfrei.

Mehr erfahren unter
www.vendosoft.de | info@vendosoft.de

 

 


Angelika Mühleck,
IT-Fachjournalistin

 

 

 

Illustration: © Maksym Yemelyanov | Dreamstime.com

 

FAQ (10 Fragen & Antworten)

  1. Warum hat die KB keine vollständige Cloud-Migration gewählt? Weil die Datenmengen (50+ TB) eine Voll-Cloud-Lösung wirtschaftlich unattraktiv gemacht hätten.

  2. Welche Vorteile bietet die Hybridstrategie? Sie kombiniert moderne Kollaboration über Microsoft 365 mit kosteneffizienter lokaler Verarbeitung datenintensiver Anwendungen.

  3. Warum ist Microsoft-Lizenzierung heute ein kontinuierlicher Prozess? Wegen ständig neuer Dienste, Preisänderungen, KI-Angebote und Lizenzmodelle, die laufend bewertet werden müssen.

  4. Welche Rolle spielt VENDOSOFT im Projekt? VENDOSOFT begleitet die KB seit 2016, vergleicht Szenarien neutral und kalkuliert konkrete Nutzungskosten.

  5. Wie wird Datensicherheit gewährleistet? Durch lokale Datenhaltung, regelmäßige Cloud-Backups und gespiegelte Systeme für hohe Ausfallsicherheit.

  6. Warum nutzt die KB gebrauchte Microsoft-Volumenlizenzen? Um Kosten zu senken und gleichzeitig volle Datenhoheit zu behalten.

  7. Wie wurde Copilot eingeführt? Zunächst im Workshop bewertet, dann gezielt für ausgewählte Mitarbeitende pilotiert – mit laufender Nutzungsanalyse.

  8. Welche Herausforderungen bestehen bei Microsoft-Lizenzstrategien? Unternehmen müssen Cloud-, Hybrid- und On-Premises-Modelle fortlaufend vergleichen und flexibel anpassen.

  9. Welche Faktoren beeinflussen die Wirtschaftlichkeit der IT-Strategie? Datenvolumen, Lizenzmodelle, Nutzungsszenarien, Sicherheitsanforderungen und die tatsächliche Produktivitätswirkung neuer Dienste.

  10. Wie unterstützt VENDOSOFT andere Unternehmen? Durch herstellerneutrale Beratung, Analyse bestehender Lizenzmodelle und Identifikation von Einsparpotenzialen – unverbindlich und kostenfrei.

Management Summary und FAQ wurden mit Hilfe von KI erstellt

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