
Illustration Absmeier foto ki designer
Die Umstellung auf Post-Quanten-Kryptografie ist kein spätes Technikprojekt für Spezialisten, sondern eine Managementaufgabe mit festen Fristen. Wer jetzt Krypto-Inventar, Priorisierung und Lieferantensteuerung aufsetzt, macht aus einer schwer kalkulierbaren Bedrohung einen planbaren Transformationsprozess. Der Beitrag zeigt, warum Kryptoagilität für Unternehmen wichtiger wird als die einmalige Wahl eines neuen Algorithmus und wie CIO, CISO und Einkauf die Migration bis 2030/2031 belastbar vorbereiten.
Management Summary
- Fristen ab 2030 stehen fest: BSI, EU-Kommission und NSA haben verbindliche Stichtage für den Wechsel zu Post-Quanten-Kryptografie gesetzt. Das BSI hält einen kryptografisch relevanten Quantencomputer in höchstens 16 Jahren für wahrscheinlich (BSI-Pressemitteilung, https://www.bsi.bund.de/DE/Service-Navi/Presse/Alle-Meldungen-News/Meldungen/PQC-Umstellungsfristen_251031.html).
- Bedrohungslage schon im Heft beschrieben: manage it stellte das Angriffsmuster harvest now, decrypt later, bei dem Angreifer verschlüsselten Datenverkehr heute mitschneiden und erst mit einem künftigen Quantencomputer entschlüsseln, am 12.08.2026 vor (Harvest-now-Beitrag, https://ap-verlag.de/harvest-now-decrypt-later-wenn-quantencomputer-realitaet-werden/106793/). Der Text konzentriert sich auf die Umsetzung.
- Kryptoagilität ist wichtiger als die Wahl des Algorithmus: Die Fähigkeit, Verfahren wiederholt und planbar auszutauschen, macht auch den nächsten gebrochenen Standard beherrschbar, ohne Neubau der gesamten Systemlandschaft.
- Der Fahrplan beginnt mit der Standortbestimmung: über Priorisierung und Pilotbetrieb führt er bis zur Migration der Systeme mit den längsten Aufbewahrungspflichten.
- Governance, Einkauf und Geschäftsleitung übernehmen eigene Aufgaben: Die Geschäftsleitung sichert Budget und Zeitrahmen, der Einkauf prüft Lieferantenzusagen zu Post-Quanten-Kryptografie. Eine frühe Krypto-Richtlinie spart im dritten Jahr Zeit.
Der Beitrag richtet sich an CIO, IT-Leitung und CISO. Er gliedert die Arbeit bis zu den Stichtagen in einen Ablauf über drei Jahre, vom ersten Inventar über Pilotbetrieb und Tests bis zur Migration der Systeme mit dem höchsten Risiko. Den Anfang machen die Fristen selbst, denn sie bestimmen, wie viel Zeit für jeden einzelnen Schritt bleibt.
BSI, EU und NSA setzen feste Jahreszahlen für den Wechsel
Die Vorgaben stammen von drei Regulierern mit eigenem Wortlaut, aber ähnlichem Ablauf aus Vorbereitung und verbindlicher Migration. Für deutsche Betriebe ist die BSI-Richtlinie TR-02102 maßgeblich, die eine Frist bis Ende 2030 für hohen Schutzbedarf setzt, für übrige Anwendungen bis Ende 2031. Die EU-Kommission veröffentlichte im Juni 2025 über die NIS-Kooperationsgruppe, das Cybersicherheitsgremium der Mitgliedstaaten, einen Fahrplan, der eigene nationale Umstellungsstrategien bis Ende 2026 verlangt. Kritische Infrastrukturen migrieren bis Ende 2030, die übrigen Systeme folgen bis Ende 2035 (EU-Fahrplan, https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/library/coordinated-implementation-roadmap-transition-post-quantum-cryptography).
Aus den USA kommt über die Lieferkette zusätzlicher Druck auf deutsche Betriebe. Die NSA verlangt mit ihrer Algorithmenvorgabe CNSA 2.0 ab dem 01.01.2027 konforme Neubeschaffungen für nationale Sicherheitssysteme, das Verteidigungsministerium und dessen Industriepartner. Ab dem 31.12.2031 schreibt die NSA die ausschließliche Nutzung der neuen Verfahren vor (CNSA-2.0-FAQ, https://media.defense.gov/2022/Sep/07/2003071836/-1/-1/0/CSI_CNSA_2.0_FAQ_.PDF). Zulieferer US-amerikanischer Auftraggeber bekommen diese Fristen oft vertraglich weitergereicht, unabhängig von Betriebsgröße oder Branche.
Das Office of Management and Budget bezifferte die Migration allein der US-Bundesbehörden im Juli 2024 auf 7,1 Milliarden US-Dollar für die Jahre 2025 bis 2035 (OMB-Bericht, https://bidenwhitehouse.archives.gov/wp-content/uploads/2024/07/REF_PQC-Report_FINAL_Send.pdf). Die Zahl taugt als Anhaltspunkt für europäische Großunternehmen, deren Systemlandschaften ähnlich gewachsen sind, auch wenn sich Budgets nicht direkt übertragen lassen. Für den Mittelstand zählt weniger die absolute Summe als der Planungshorizont von zehn Jahren.
Ein Fristenkalender ersetzt kein Krypto-Inventar
Die meisten IT-Abteilungen wissen nicht genau, welche kryptografischen Verfahren im eigenen Betrieb laufen. Zertifikate, TLS-Konfigurationen und eingebettete Schlüssel in Firmware verteilen sich über gewachsene Systemlandschaften, vielfach ohne zentrale Dokumentation. Der Aufbau eines Krypto-Inventars beginnt mit einer schnellen Standortbestimmung über wenige Wochen. Sie erfasst vier Kategorien, operative Kryptografie, Software, Netzwerke und Hardware, und liefert damit die Grundlage für jede spätere Priorisierung.
Darauf folgt die vollständige Inventarisierung über Netzwerk-Scans und TLS-Prüfungen, oft gestützt auf das Format Cryptographic Bill of Materials (CBOM). Ein wiederholbarer Prozess zählt dabei mehr als eine einmalige Momentaufnahme. Die Systemlandschaft verändert sich weiter, noch bevor die Inventarisierung abgeschlossen ist. Ein früher Start mit einem noch unvollständigen Inventar gewinnt deshalb Monate für die spätere Migration.
Die Aufbewahrungsfrist einer Akte bestimmt die Dringlichkeit
Die Reihenfolge der Migration richtet sich nach der Datenlebensdauer. Übersteigt die Summe aus Schutzdauer und Migrationszeit die verbleibende Frist bis zu einem funktionsfähigen Quantencomputer, besteht schon heute Handlungsbedarf, unabhängig vom aktuellen Stand der Quantentechnik. Schon eine gesetzliche Aufbewahrungsfrist von zehn Jahren, zum Beispiel im Handels- und Steuerrecht, ergibt zusammen mit einer realistischen Migrationszeit mehr Jahre, als nach der BSI-Einschätzung bis zu einem kryptografisch relevanten Quantencomputer bleiben, selbst wenn ein Unternehmen heute noch keine sensiblen Langzeitdaten vermutet. Die IT-Leitung sollte diese Rechnung für jede Datenkategorie einmal durchspielen, bevor die Priorisierung beginnt.
Erhöhten Zeitdruck erleben Behörden mit Staatskommunikation über Dekaden, das Gesundheitswesen mit dauerhaft schützenswerten Patientendaten und der Finanzsektor mit langfristigen Vertragsdaten. Bei der Priorisierung hilft eine grobe Zweiteilung nach der Art des Risikos. Akutes Risiko liefern schon heute unsichere Verfahren wie TLS 1.0 oder RSA unter 2048 Bit. Quantenrisiko betrifft dagegen Verfahren, die aktuell als sicher gelten, aber unter künftigen Quantencomputern brechen.
Hybride Verfahren überbrücken die Übergangszeit
Bis zur vollständigen Migration liegt eine mehrjährige Übergangsphase, die hybride Verfahren absichern. Sie kombinieren einen klassischen mit einem quantensicheren Algorithmus in derselben Verbindung. Die Sicherheit bleibt erhalten, selbst wenn sich später eine Schwäche in einem der beiden Bestandteile zeigt. Cloudflare bezifferte im März 2024 den Anteil postquantensicher gesicherter TLS-1.3-Verbindungen im eigenen Netz mit knapp zwei Prozent, mit steigender Tendenz seither, ein Beleg für die Produktionsreife hybrider Verfahren im laufenden Betrieb (Cloudflare-Blog, https://blog.cloudflare.com/pq-2024/).
Interoperabilitätstests zwischen Herstellern beanspruchen in der Praxis mehr Zeit als der Softwaretausch selbst. IT-Leitung und Einkauf sollten das bei der Anbieterauswahl früh einplanen und nach Hybridunterstützung fragen, bevor ein Vertrag unterschrieben wird. Der Fahrplan reserviert für diese Tests deshalb das zweite Jahr, mit Puffer für Nacharbeiten, bevor im dritten Jahr die Migration der Hochrisikosysteme beginnt.
Kryptoagilität schützt auch vor dem nächsten gebrochenen Standard
Auch ein fertig standardisiertes Verfahren kann brechen. Der PQC-Kandidat SIKE erreichte 2022 die vierte NIST-Auswahlrunde, bevor Forscher ihn mit einem klassischen Rechner innerhalb einer Stunde brachen, ganz ohne Quantencomputer (Analyse der Angreifer, https://math.mit.edu/~drew/CastryckDecruSikeAttack.pdf). Ein alleiniger Fokus auf die neuen NIST-Verfahren ML-KEM für den Schlüsselaustausch oder ML-DSA für Signaturen verschiebt ein solches Szenario ohne Austauschfähigkeit nur in die Zukunft.
Kryptoagilität ist die Fähigkeit, ein kompromittiertes Verfahren rasch und ohne Neubau der gesamten Systemlandschaft zu ersetzen. Sie wächst in nachvollziehbaren Stufen vom reaktiven Ad-hoc-Betrieb bis zur automatisierten Migration für Hochrisikosysteme. Die meisten Unternehmen starten heute auf der ersten oder zweiten von fünf Stufen, auch wenn Vertriebsunterlagen der Hersteller anderes suggerieren. Der Geschäftsführung liefert das Stufenmodell eine ehrliche Standortbestimmung vor dem Projektstart.
Governance und Lieferantenmanagement gehören von Anfang an dazu
Eine begleitende Governance sorgt dafür, dass ein technisches Projekt auch nach der Anfangsphase planmäßig weiterläuft. Die Krypto-Richtlinie eines Betriebs sollte eine feste Position zu Post-Quanten-Kryptografie enthalten, die Abteilungen Einkauf, Entwicklung und Lieferantenmanagement namentlich einbeziehen und einen Reaktionsprozess für den Fall festlegen, dass ein eingesetztes Verfahren kompromittiert wird. Der Fahrplan sieht die Verabschiedung dieser Richtlinie in den ersten Monaten vor, parallel zum Aufbau des Krypto-Inventars und zur Benennung der Verantwortlichen.
Regulatorisch berührt das Thema mehrere bestehende Rahmenwerke, darunter die NIS-2-Richtlinie und ISO 27001. Die NIS-2-Richtlinie verlangt von betroffenen Betrieben ein eigenes Risikomanagement für die Lieferkette, Kryptografie zählt dort zu den technischen Maßnahmen. Für CISO und Compliance-Verantwortliche liegt der Nutzen in einer nachvollziehbaren Dokumentation. Sie dient bei der nächsten Prüfung, zum Beispiel im Audit zur ISO-27001-Zertifizierung, als Nachweis der geplanten Umstellung.
Der Fahrplan verteilt fünf Schritte auf drei Jahre
Aus den beschriebenen Maßnahmen lässt sich ein Fahrplan zusammensetzen. Krypto-Inventar, Priorisierung und hybride Pilotverfahren sind einzeln bekannt, ihre Reihenfolge und ihr Zeitrahmen entscheiden aber über Erfolg oder Verzug. Zielmarken sind die Fristen von EU und BSI bis 2030 und 2031, von diesen Terminen aus plant die IT-Leitung rückwärts. Die ersten beiden Schritte fallen noch in das erste Jahr, die letzten beiden füllen das dritte Jahr aus. Jeder einzelne Schritt endet mit einem Ergebnis, das die Geschäftsleitung ohne technisches Vorwissen überprüfen kann.
- Schritt 1, Standortbestimmung: In den ersten Monaten baut der Betrieb das Krypto-Inventar auf, legt die Governance-Struktur fest und benennt Verantwortliche.
- Schritt 2, Priorisierung und erste Piloten: Datenbestände werden nach Schutzdauer geordnet, erste Pilotsysteme für hybride Verfahren ausgewählt und zentrale Lieferanten eingebunden.
- Schritt 3, Pilotbetrieb: Im zweiten Jahr laufen Interoperabilitätstests zwischen Herstellern, dazu der Aufbau kryptografischer Kennzahlen für das laufende Monitoring.
- Schritt 4, Hochrisikosysteme zuerst: Die Migration beginnt in der ersten Hälfte des dritten Jahres, zuerst bei Systemen mit den längsten Aufbewahrungspflichten.
- Schritt 5, Übergabe in den Regelbetrieb: In der zweiten Hälfte des dritten Jahres weitet das Unternehmen die Migration auf die übrige Systemlandschaft aus und bereitet die Arbeiten für die nächsten Stichtage bis 2031 vor.
In der Praxis verschiebt sich ein solcher Fahrplan fast immer, da Lieferanten eigene Zeitpläne verfolgen und Budgetzyklen selten exakt zu Kalenderjahren passen. Realistisch bleibt er trotzdem, sofern das erste Jahr vollständig dem Inventar gehört und die Auswahl eines Algorithmus erst danach folgt, denn eine falsche Reihenfolge kostet später mehr Zeit, als sie am Anfang einspart. Ein früher Start bei niedrigem Zeitdruck lohnt sich in jedem Fall.
Einkauf und Fachbereiche übernehmen eigene Aufgaben
Aus eigener Beobachtung überschätzen viele Verantwortliche, wie weit Standard-Software bereits ist. Hersteller werben mit PQC-Bereitschaft, meinen damit aber oft nur ein einzelnes Protokoll. Signatur- oder Zertifikatsprozesse beruhen im Hintergrund weiter auf klassischen Verfahren. Eine kurze technische Prüfung vor Vertragsabschluss erspart spätere Überraschungen und ist bei jeder Betriebsgröße ratsam. Ein Prüfvermerk im Angebot ersetzt keine eigene Kontrolle der technischen Dokumentation.
CIO und IT-Leitung gewinnen mit dem Fahrplan Planungssicherheit, CISO benötigt vor allem Nachweisbarkeit gegenüber Prüfern und Aufsicht. Nimmt die Einkaufsabteilung Vertragsklauseln zu Kryptoagilität auf, sinkt der Aufwand für jede künftige Umstellung. Dass solche Klauseln durchsetzbar sind, zeigt die Vertragspraxis der US-Auftraggeber, die ihre NSA-Fristen längst an Zulieferer weiterreichen. Die Umstellung auf Post-Quanten-Kryptografie läuft damit über das Jahr 2031 hinaus als Prozess weiter, der jeden weiteren Wechsel leichter macht als den ersten.
Thomas Joos, Inhaber und Geschäftsführer bei Hof Erbach GmbH
Thomas Joos ist IT‑Experte, Autor und Geschäftsführer der Hof Erbach GmbH, der seit über drei Jahrzehnten die Entwicklung der Enterprise‑IT begleitet. Er zählt mit über 100 Fachbüchern und tausenden Artikeln in Leitmedien wie c’t, iX und Computerwoche zu den bekanntesten IT‑Publizisten im deutschsprachigen Raum. Als Berater, Speaker und LinkedIn‑Learning‑Trainer unterstützt er Unternehmen und Behörden bei Cloud‑Architekturen, IT‑Security, digitaler Souveränität und KI‑Strategien.
FAQ
- Warum müssen Unternehmen schon jetzt handeln?
Weil Angreifer verschlüsselte Daten bereits heute sammeln können, um sie später mit leistungsfähigen Quantencomputern zu entschlüsseln. Besonders betroffen sind Daten mit langen Aufbewahrungs- oder Schutzfristen. - Was bedeutet Kryptoagilität?
Kryptoagilität beschreibt die Fähigkeit, kryptografische Verfahren schnell, kontrolliert und ohne kompletten Neubau der IT-Landschaft auszutauschen. - Welche Fristen sind für deutsche Unternehmen wichtig?
Für viele Organisationen sind vor allem die BSI-Vorgaben bis 2030 beziehungsweise 2031 relevant. Zusätzlich wirken EU- und US-Vorgaben über Regulierung und Lieferketten auf deutsche Unternehmen. - Was ist der erste konkrete Schritt?
Der erste Schritt ist ein Krypto-Inventar. Es erfasst Zertifikate, Schlüssel, Protokolle, Anwendungen, Hardware und Abhängigkeiten in der vorhandenen Systemlandschaft. - Warum reicht es nicht, einfach neue Algorithmen einzuführen?
Auch neue Verfahren können sich später als angreifbar erweisen. Entscheidend ist deshalb ein Prozess, der künftige Wechsel wiederholbar und beherrschbar macht. - Welche Systeme haben Priorität?
Priorität haben Systeme mit besonders langen Datenlebenszyklen, hohem Schutzbedarf oder regulatorischer Bedeutung, etwa in Verwaltung, Gesundheitswesen, Finanzsektor und kritischen Infrastrukturen. - Welche Rolle spielen hybride Verfahren?
Hybride Verfahren kombinieren klassische und quantensichere Kryptografie. Sie sichern die Übergangszeit ab, solange Migration, Standards und Herstellerunterstützung noch parallel reifen. - Was muss der Einkauf beachten?
Der Einkauf sollte PQC-Unterstützung, Kryptoagilität, Update-Zusagen und Nachweise zur technischen Umsetzung bereits in Ausschreibungen und Verträgen verankern. - Wie lässt sich der Fortschritt messen?
Messbar wird der Fortschritt über Inventarabdeckung, Zahl migrierter Systeme, offene Hochrisikokomponenten, Lieferantenstatus und den Anteil getesteter hybrider Verbindungen. - Warum ist das Thema Chefsache?
Die Migration betrifft Budget, Risiko, Compliance und Lieferketten. Ohne Rückhalt der Geschäftsleitung bleiben Zuständigkeiten, Prioritäten und Zeitrahmen oft ungeklärt.
Text, Management Summary, FAQ und Bild wurden mit Hilfe von KI erstellt
105 Artikel zu „Post-Quanten-Kryptografie“
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