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Die Organisation der Arbeitszeit hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Wo früher starre Schichtpläne und feste Bürozeiten, die kaum Spielraum für individuelle Anpassungen ließen, den Takt in Unternehmen und Behörden vorgaben, bestimmen heute zunehmend digitale Werkzeuge, algorithmische Planungssysteme sowie mobile Anwendungen, die jederzeit und von überall aus zugänglich sind, den Rhythmus der täglichen Arbeitsorganisation. Besonders in Deutschland zeigt sich dieser Wandel deutlich: Laut aktuellen Erhebungen arbeiten mittlerweile mehr als 30 Prozent der Beschäftigten zumindest teilweise im Homeoffice, und flexible Gleitzeitmodelle verbreiten sich branchenübergreifend. Welche Technik treibt den Wandel voran? Dieser Ratgeber zeigt die wichtigsten Hebel auf und klärt, wo Chancen bestehen und wo Vorsicht angebracht ist.
Digitale Werkzeuge als Taktgeber für flexible Zeitmodelle
Automatisierte Schicht- und Einsatzplanung
Klassische Dienstpläne auf Papier oder in einfachen Tabellenkalkulationen stoßen spätestens bei wechselnden Auslastungen an ihre Grenzen. Moderne Planungssoftware greift auf Echtzeitdaten zurück – etwa Auftragseingänge, Krankheitsmeldungen oder saisonale Schwankungen – und erstellt daraus Vorschläge für die Personalverteilung. Wer sich über professionelle Arbeitszeitberatung informiert, stößt schnell auf solche algorithmusgestützten Lösungen, die Über- und Unterbesetzung vermeiden helfen. Gerade im produzierenden Gewerbe und in der Logistik verkürzt diese Automatisierung die Planungsdauer erheblich und reduziert gleichzeitig Fehlerquellen, die bei manueller Erstellung häufig auftreten.
Dabei spielt auch die Anbindung an cloudbasierte Infrastrukturen eine zentrale Rolle. Schichtpläne lassen sich standortübergreifend synchronisieren, sodass Beschäftigte in verschiedenen Filialen oder an unterschiedlichen Projektstandorten jederzeit auf den aktuellen Stand zugreifen können. Die Hemmschwelle, kurzfristig Schichten zu tauschen oder Arbeitszeiten anzupassen, sinkt dadurch spürbar.
Zeiterfassung jenseits der Stechuhr
Die klassische Stechuhr am Werkstor ist 2026 längst ein Relikt vergangener Zeiten. An ihre Stelle treten heute zunehmend App-basierte Zeiterfassungssysteme, biometrische Terminals sowie GPS-gestützte Lösungen, die speziell für den mobilen Außendienst entwickelt wurden und eine lückenlose Dokumentation der Arbeitszeiten ermöglichen. Diese modernen Systeme dokumentieren Arbeitsbeginn, Pausen und Arbeitsende sekundengenau, wobei sie die erfassten Daten automatisch und ohne Verzögerung direkt an die zuständigen Lohn- und Personalabteilungen zur weiteren Verarbeitung weiterleiten. Das verringert den Verwaltungsaufwand und sorgt für Transparenz, da Beschäftigte ihre Stunden einsehen und Arbeitgeber gesetzliche Pflichten leichter einhalten können.
Diese lückenlose Erfassung bringt allerdings auch Konflikte mit sich. Datenschutzfragen entstehen besonders bei dauerhafter Speicherung von Standortdaten mobiler Mitarbeitender. Deutsche Betriebsräte achten in der betrieblichen Praxis verstärkt darauf, dass technische Systeme, die ursprünglich zur Dokumentation von Arbeitsabläufen oder zur Einsatzplanung eingeführt wurden, nicht ohne Wissen der Beschäftigten zur verdeckten Leistungskontrolle zweckentfremdet werden, was regelmäßig zu Auseinandersetzungen über die zulässige Nutzung solcher Werkzeuge führt. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Dokumentationspflicht und Persönlichkeitsschutz bleibt deshalb ein Dauerthema in Tarifverhandlungen und Betriebsvereinbarungen.
Künstliche Intelligenz und der Wandel betrieblicher Abläufe
Prognosemodelle für den Personalbedarf
Künstliche Intelligenz geht weit über eine reine Planungsassistenz hinaus, da sie in der Lage ist, komplexe Zusammenhänge zu erkennen und daraus eigenständig Handlungsempfehlungen für die Personalplanung abzuleiten. Lernfähige Algorithmen, die auf großen Mengen historischer Daten trainiert werden, werten unterschiedlichste Informationsquellen aus, zu denen etwa Verkaufszahlen, Wetterdaten im Einzelhandel oder das Patientenaufkommen in Kliniken zählen, und prognostizieren auf dieser Grundlage den künftigen Personalbedarf mit einer erstaunlichen Treffsicherheit, die herkömmliche Planungsmethoden deutlich übertrifft. Auf Grundlage dieser Prognosen können Arbeitszeitmodelle dynamisch angepasst werden, noch bevor Engpässe auftreten.
Aus einer KI-gestützten Arbeitszeitplanung ergeben sich in der Praxis die folgenden konkreten Vorteile:
- Vorausschauende Kapazitätssteuerung reduziert ungeplante Überstunden um bis zu 25 Prozent.
- Bessere Work-Life-Balance durch frühzeitig feststehende Dienstpläne und weniger kurzfristige Änderungen.
- Kostensenkung bei Leiharbeit und Aushilfskräften durch präzisere Bedarfskalkulation.
- Höhere Teamzufriedenheit durch systematische Berücksichtigung individueller Präferenzen wie Schichtlagen oder freie Tage.
- Schnellere Reaktion bei unvorhergesehenen Ereignissen wie Krankheitswellen oder Auftragsspitzen.
Angesichts solcher technologischen Veränderungen bieten unter anderem spezialisierte Beratungsunternehmen wie XIMES eine wertvolle Orientierung, wenn es darum geht, passende Arbeitszeitmodelle und Planungstools auszuwählen und diese in der betrieblichen Praxis erfolgreich einzuführen.
Auswirkungen auf die Gestaltung betrieblicher Abläufe
Technologie verändert Zeiterfassung, Planung und Arbeitsprozesse grundlegend. Routinetätigkeiten werden zunehmend durch digitale Systeme automatisiert, wodurch sich die zeitliche Verteilung menschlicher Arbeit deutlich verschiebt und neue Anforderungen an die Tagesplanung entstehen. Sachbearbeitende etwa verbringen weniger Zeit mit repetitiver Dateneingabe und mehr mit komplexen Entscheidungsprozessen. Wissensarbeit braucht andere Zeitblöcke als gleichförmige Routinearbeit, was die Arbeitszeitstruktur verändert.
Gleichzeitig nimmt die Bedeutung asynchroner Zusammenarbeit in der modernen Arbeitswelt deutlich zu. Projektteams, deren Mitglieder in unterschiedlichen Zeitzonen oder mit individuellen Arbeitszeitfenstern tätig sind, koordinieren sich über digitale Kollaborationsplattformen. Aufgaben werden in dieser neuen Arbeitsweise nicht mehr synchron im gemeinsamen Meetingraum verteilt und besprochen, sondern stattdessen zeitversetzt über spezialisierte Aufgabenmanagement-Tools zugewiesen, dokumentiert und bearbeitet. Führung muss sich auf Ergebnisse statt Anwesenheit ausrichten.
Eine Studie des Zukunftsstandort Deutschland verdeutlicht die langfristigen Perspektiven. Wer sich mit den Prognosen befasst, findet bei den wissenschaftlichen Szenarien zu KI-Auswirkungen auf Arbeit und Bildung fundierte Einschätzungen dazu, wie sich Berufsbilder und Zeitmodelle bis 2035 weiterentwickeln könnten. Die dort skizzierten Szenarien unterstreichen, dass technologischer Fortschritt und arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen Hand in Hand gehen müssen.
Arbeitszeitgestaltung zwischen Freiheit und Verantwortung
Technologie allein schafft keine guten Arbeitsbedingungen, da digitale Werkzeuge und Plattformen zwar die technischen Voraussetzungen für flexibles Arbeiten bereitstellen, jedoch ohne durchdachte organisatorische Rahmenbedingungen und eine bewusste Gestaltung der Arbeitskultur weder das Wohlbefinden der Beschäftigten fördern noch deren Produktivität dauerhaft stärken können. Flexible Arbeitsmodelle zeigen ihre Stärken nur, wenn klare Regeln für Erreichbarkeit, Ruhezeiten und das Recht auf Nichterreichbarkeit bestehen. Deutsche Unternehmen müssen 2026 digitale Werkzeuge und den Schutz der Belegschaft vereinen. Betriebsvereinbarungen, die technische Systeme, den Schutz persönlicher Daten und die betriebliche Mitbestimmung miteinander verbinden, entwickeln sich zunehmend zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor, wenn es darum geht, gut ausgebildete Fachkräfte für das eigene Unternehmen zu gewinnen.
Eines ist absehbar: Die Gestaltung von Arbeitszeiten wird sich künftig noch stärker ausdifferenzieren. Technologie liefert zwar die notwendigen Instrumente und Werkzeuge, doch die Verantwortung für eine menschengerechte Umsetzung bleibt eine anspruchsvolle Gestaltungsaufgabe, die weit über die bloße Einführung neuer Softwarelösungen hinausreicht. Wer frühzeitig in durchdachte Zeitmodelle investiert und dabei konsequent auf eine verlässliche digitale Infrastruktur setzt, stärkt langfristig sowohl die Wettbewerbsfähigkeit des eigenen Betriebs als auch die Gesundheit, Zufriedenheit und Motivation der Beschäftigten auf allen Ebenen.
Häufig gestellte Fragen
Wie kann ich als Beschäftigter prüfen, ob meine digitale Zeiterfassung datenschutzkonform läuft?
Fordern Sie von Ihrem Arbeitgeber Auskunft darüber, welche Daten erfasst werden, wer Zugriff hat und wie lange Informationen gespeichert bleiben. Achten Sie darauf, dass nur Arbeitszeiten protokolliert werden – keine Bewegungsprofile oder detaillierte Aktivitätsnachweise. Betriebsräte können hier als Kontrollinstanz hilfreich sein.
Welche versteckten Kosten entstehen beim Wechsel von analoger zu digitaler Arbeitszeiterfassung?
Neben Lizenzgebühren für Software fallen oft übersehene Ausgaben an: Schulungen für Führungskräfte und Beschäftigte, Hardware wie Terminals oder Tablets, Schnittstellen zur Lohnbuchhaltung und laufende IT-Wartung. In den ersten zwölf Monaten sollten Betriebe mit 15-25 Prozent zusätzlichen Kosten über die reine Software hinaus rechnen.
Wie verhindere ich Überlastung der Mitarbeiter durch ständige Erreichbarkeit bei flexiblen Arbeitszeiten?
Klare Kommunikationsregeln sind entscheidend: Legen Sie feste Kernzeiten für Meetings fest, deaktivieren Sie E-Mail-Benachrichtigungen außerhalb der persönlichen Arbeitszeit und etablieren Sie eine Kultur, in der späte Antworten nicht erwartet werden. Betriebsvereinbarungen können zusätzlich Mindestruhezeiten zwischen Arbeitsphasen verankern.
Welche häufigen Fehler machen Führungskräfte beim Übergang zu Vertrauensarbeitszeit?
Viele Vorgesetzte verwechseln Vertrauensarbeitszeit mit unkontrollierter Freiheit und verzichten komplett auf Zielvereinbarungen. Das führt zu Orientierungslosigkeit. Erfolgreicher ist eine klare Aufgabendefinition mit messbaren Ergebnissen, regelmäßigen Check-ins und transparenten Erwartungen – ohne Mikromanagement der täglichen Stunden.
Wo finde ich professionelle Unterstützung bei der rechtssicheren Einführung flexibler Arbeitszeitmodelle?
Bei der Umstellung auf digitale Zeiterfassung oder Vertrauensarbeitszeit stoßen viele Betriebe auf juristische Hürden. Die Arbeitszeitberatung von XIMES unterstützt Unternehmen dabei, technische Lösungen mit Tarifverträgen und Arbeitszeitgesetz in Einklang zu bringen. So vermeiden Sie kostspielige Fehler bei der Implementierung.
1204 Artikel zu „Arbeitszeit“
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Männlich und gebildet = höhere Lebensarbeitszeit
Ein höherer Bildungsabschluss geht in Deutschland klar mit einer längeren Lebensarbeitszeit einher. Wie die Infografik auf Basis von Daten des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung zeigt, erreichen Männer mit hoher Bildung im Jahr 2025 im Schnitt 40,6 Jahre in Erwerbsarbeit, während Männer mit niedriger Bildung nur auf 31,3 Jahre kommen [1]. Auch bei Frauen ist der Abstand…
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4-Tage-Woche: Chance für Einstieg in flexible Arbeitszeitmodelle
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Arbeitszeitwende: Wie digitale Zeiterfassung Flexibilität, Fairness und Effizienz verbindet
Der Plan der Bundesregierung die tägliche Höchstarbeitszeit zu einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit zu ändern, wird aktuell in der Gesellschaft heiß diskutiert. Handwerkerverbände und viele Unternehmen begrüßen den Plan. Als positiven Effekt sehen Unternehmen und die Bundesregierung besonders den Gewinn an Flexibilität. Hier stellt sich die Frage: Wie findet diese Flexibilität den Weg vom Gesetzespapier in die…
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Mittelstand verwendet sieben Prozent der Arbeitszeit für bürokratische Prozesse
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Deutschland bei Arbeitszeit im EU-Vergleich weit vorne
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Verschenkte Arbeitszeit im Konferenzraum
Studie zur Meetingkultur in Deutschland: Zwei Drittel der Arbeitszeit, die Beschäftigte in Meetings verbringen, sind aus ihrer Sicht vergeudet [1]. Geschäftliche Meetings dauern oft zu lange, führen vielfach zu Stress und verursachen Überstunden. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Studie, die das HR-Software-Unternehmen HR WORKS in Auftrag gegeben hat [1]. Für die Studie wurden…
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Studie zeigt: Kürzere Arbeitszeiten liegen im Trend
Die ADP-Global-Workplace-Studie untersucht weltweit Themen wie emotionalen Zustand, Vertrauen in Führung und Arbeitszufriedenheit [1]. Dabei werden über 28.000 Personen in 28 Ländern befragt. Auf dem Arbeitsmarkt hat die Anzahl der aktiven Arbeitnehmer zu-, doch die Gesamtarbeitszeit im Vergleich dazu abgenommen. Das ADP Research Institute stellt in den Studienergebnissen fest, dass die durchschnittliche Arbeitszeit zwischen 2019…
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Entwickler verbraten über die Hälfte ihrer Arbeitszeit für das Beheben von Anwendungsproblemen
Der Druck auf Entwickler steigt: 85 Prozent müssen schneller neue Anwendungen produzieren, 77 Prozent sollen gleichzeitig eine gute digitale Erfahrung gewährleisten // 82 Prozent der Entwickler sind frustriert, 54 Prozent denken sogar über einen Arbeitgeberwechsel nach // 75 Prozent glauben, dass Ausfälle bei geschäftskritischen Anwendungen zunehmen werden // 94 Prozent finden, dass Full-Stack Observability die…
News | Business | Trends Wirtschaft | Trends 2023
Arbeitszeit: Wie lange Arbeiten Männer und Frauen?
https://de.statista.com/infografik/31863/erwerbsarbeit-und-unbezahlte-arbeit-von-personen-ab-18-jahren-in-deutschland/ »Frauen ab 18 Jahren arbeiten pro Woche rund 1,5 Stunden mehr als Männer«, so eine Auswertung des Statistischen Bundesamtes zur Zeitverwendung in Deutschland. Demnach arbeiten Frauen im Schnitt 45,18 Stunden pro Woche und Männer 43,52 Stunden. Dabei gibt es indes einen wesentlichen Unterschied: die Entlohnung. Frauen arbeiten fast 30 Stunden pro Woche unbezahlt…
News | Business | Lösungen
Zeiterfassung – die bevorstehende Reformierung des Arbeitszeitgesetzes
Das Bundesarbeitsministerium beabsichtigt, das Arbeitszeitgesetz zu überarbeiten und hat einen entsprechenden Entwurf zur Arbeitszeiterfassung präsentiert. Laut diesem Entwurf sollen der Beginn, das Ende und die Dauer der täglichen Arbeitszeit elektronisch und unmittelbar am Arbeitstag selbst dokumentiert werden. Es sind jedoch Ausnahmen für Tarifpartner vorgesehen. Des Weiteren sind Kleinunternehmen mit bis zu zehn Angestellten von der…
News | Business | Kommentar
Warum uns die Arbeitszeiterfassung zurückwirft
Es ist ein Urteil, das den Alltag von Millionen Deutschen verändern wird: Alle Arbeitgeber müssen künftig die Arbeitszeit ihrer Angestellten erfassen – das hat das Bundesarbeitsgericht bereits im September entschieden und nun die Eckdaten vorgelegt. Demnach gilt die Regelung ab sofort, eine Übergangsfrist ist nicht vorgesehen. Die bloße Bereitstellung eines Zeiterfassungssystems reicht allerdings nicht aus.…
News | Business | ERP | Lösungen | Tipps
Checkliste Arbeitszeiterfassung rechtssicher umsetzen: Wie KMU schon jetzt den aktuellen und künftigen Anforderungen gerecht werden
Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat am 13. September 2022 in einem Grundsatzurteil klargestellt [1], dass für Arbeitgeber eine generelle Pflicht zur systematischen Arbeitszeiterfassung besteht. Dabei beruft sich das BAG auf ein im Mai 2019 gefälltes Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH). In diesem sogenannten Stechuhr-Urteil wurden die Mitgliedsstaaten bereits verpflichtet, ein System zur Arbeitszeiterfassung einzuführen. Seit Anfang…
News | Effizienz | Trends Services | Trends 2020 | Services
Mitarbeiter verlieren durch IT-Ausfälle jährlich zwei Wochen an Arbeitszeit
Der massive Anstieg von Home-Office-Arbeitsplätzen aufgrund der aktuellen Krise wird dazu führen, dass IT-Teams noch weniger Einblick in die IT-Herausforderungen haben, mit denen Mitarbeiter konfrontiert sind. Für ein Unternehmen mit 10.000 Mitarbeitern können IT-Ausfälle jährlich rund 25 Millionen US-Dollar kosten [1]. IT-Probleme und Mängel in der digitalen Arbeitsumgebung können Unternehmen Millionen Euro durch verlorene…
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Lebensarbeitszeit in Europa steigt und steigt
Wer 2018 in Deutschland ins arbeitsfähige Alter von 15 Jahren kam, muss ab diesem Zeitpunkt im Schnitt noch 38,7 Jahre arbeiten, bevor er oder sie in Rente gehen kann. Damit ist Deutschland im europäischen Vergleich nicht Spitzenreiter, liegt aber über dem Schnitt der 28 EU-Mitgliedstaaten von 36,2 Jahren Lebensarbeitszeit – 3,3 Jahre länger als noch…
News | Business | Trends Geschäftsprozesse | Trends 2019
Mitarbeiter verbringen Großteil der Arbeitszeit mit unbeliebten Routinetätigkeiten
Mitarbeiterzufriedenheit kann mithilfe von KI und RPA enorm gesteigert werden. Viele Unternehmen haben in der westlichen Welt immer mehr Schwierigkeiten, aufstrebende und leistungsstarke Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten. Die neue Generation, die ins Erwerbsalter kommt, hat gesteigerte Bedürfnisse und Wünsche im Vergleich zu früheren Generationen. Moderne Technologien wie Robotic Process Automation (RPA) und künstliche…
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Was vom Kampftag übrigbleibt: So gestalten die besten Arbeitgeber heute die Arbeitszeit
Als gesetzlicher Feiertag ist er jetzt genau hundert Jahre alt – die Nationalversammlung in Weimar hat ihn im April 1919 dazu erklärt; als Tag der Arbeiter ist er Jahrzehnte älter. Am 01. Mai 1886 begann in Chicago ein mehrtätiger Streik, um die Arbeitszeit vom 12 Stunden auf 8 Stunden zu reduzieren – als Haymarket Riot…
News | Business | Digitalisierung | Effizienz | Geschäftsprozesse | Kommunikation | Online-Artikel
New Work mit Home Office, Mobilarbeit und flexiblen Arbeitszeiten – brauchen Unternehmen noch ein Büro?
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News | Business | Trends Wirtschaft | Trends 2018
Arbeitszeit-Debatte: Viele Führungskräfte wünschen sich kürzere Arbeitszeit
Rund die Hälfte der Angestellten in Deutschland wünscht sich, weniger zu arbeiten. Das belegt eine aktuelle Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, die am 30.11.2018 veröffentlicht wurde. Im Durchschnitt würden die Befragten gern vier Stunden weniger pro Woche arbeiten. Die aktuelle Arbeitsmarktstudie des Personalvermittlers Robert Half zeigt: Dieser Wunsch existiert nicht nur bei Fachkräften…
News | Business | Trends Wirtschaft | Trends Services | Trends 2018 | Lösungen | Services | Strategien | Whitepaper
Mehr als die Hälfte der Beschäftigten hat ein Arbeitszeitkonto
Seit 1999 ist der Anteil der Beschäftigten mit einem Arbeitszeitkonto um 21 auf 56 Prozent gestiegen. Der Anteil der Betriebe mit Arbeitszeitkonten hat sich um 17 auf 35 Prozent erhöht. Besonders häufig werden Konten mit einem kürzeren Ausgleichzeitraum genutzt. Langzeitkonten bleiben weiterhin die Ausnahme. Das geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung…
